Sträucher: insektenfreundlich und heimisch

Einen PowerPoint-Vortrag zum Thema „Insektennährgehölze“ hielt beim letzten Imkertreff des Bienenzuchtvereins Asbach e.V. Dr. Rudolf Rabe aus Buchholz. Der Biologe zeigte eine ganze Reihe von größtenteils heimischen Blühsträuchern, die für kleine und große Gärten geeignet sind. Einige Sträucher waren den Imker*innen bekannt, aber es gab vom Fachmann viele zusätzliche Infos und Tipps, die gerne aufgenommen wurden, um Bienen, Wespen, Hornissen, Schmetterlingen und Co einen möglichst rund ums Jahr gedeckten Tisch anbieten zu können. Dabei waren die Bereiche „Bäume und Stauden“ aus Zeitgründen ausgenommen, aber auch dazu könnte es zukünftig Vorträge geben. Klar ist: Insekten leisten einen herausragenden Beitrag zur Biodiversität und verdienen jede Unterstützung. „Wo nichts blüht gibt es keine Bestäubung und letztlich weder Früchte noch Honig“, verstärkte der Vereinsvorsitzende Uwe Hüngsberg den Aufruf zur Bereicherung unserer Hausgärten und des öffentlichen Grüns. Gärtnermeister Harald Zimmermann aus Etscheid hatte eine Auswahl seines Sortiments an Blühsträuchern mitgebracht und erklärte am lebenden Objekt, worauf es bei der jeweiligen Pflanze ankommt. „Jetzt ist die optimale Pflanzzeit – jedenfalls solange der Boden nicht durchfriert,“ machte er den Anwesenden deutlich. Einige Sträucher wechselten den Besitzer und Dr. Rabe wurde mit flüssigem Dank verabschiedet.

Foto: Tom Klein

Von links: Harald Zimmermann, Dr. Rudolf Rabe, Uwe Hüngsberg